
Alle zwei Jahre initiiert die Kulturfabrik Hoyerswerda die kulturelle Landpartie durch Hoyerswerda und umliegende Orte und Gemeinden mit dem Ziel, Kunst erlebbar zu machen, indem man Ateliers und Werkstätten direkt begutachten und den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.
Als Haus-und-Hof-Gestalter der Kulturfabrik sind die Vorgaben wie immer nur gering und so bleibt uns bei der Gestaltung freie Hand. Einziger Wiedererkennungspunkt ist seit jeher ein Fahrrad. In der 2007er-Ausgabe kam ein Vintage-Braunton zum Tragen; in Kombination mit erodierter Typo und Vintage-Motiv. 2009 als Kontrast ein kühleres Blau, mit jedoch ebenso eigenwilliger Typo und dem typischen Sign im Hintergrund.

Pünktlich zur Wiedereröffnung des Bautzener Museums eine Broschüre zum neuen Interieur und dem großen Feierwochenende. Der zuvor seitens des Museum angedachten Gestaltung mittels vieler kleiner Fotos setzten wir ein anderes Magazinähnliches Layout entgegen, welches prompt übernommen wurde. Basis bildet der massive Seitenkopf. Die Seiten beginnen mit einem großen plakativen Foto, Überschrift und dem von «Mein Exponat»-Kästen gelockerten Text.

Zu den Sächsischen Amateurtheatertagen wurden wir wiederholt zur Gestaltung der Programm-Broschüre beauftragt. Das sechsseitige und fünffach gefaltete Leporello ist passend zur Gestaltung 2009 in einem Orangenbraun-Ton gehalten und klar gegliedert. Die Bildbegrenzungen sowie alle anderen Rahmen sind handgezogen und geben damit jedem Motiv des Flyers eine ganz individuelle Note.

Seit insgesamt einem Jahr gestalten wir die Kundenzeitung der Kreissparkasse Bautzen. Das zumeist 8-seitige Magazin ist in einfache Themengebiete unterteilt und hat trotz der strengen Typo eine lockeres, frisches und leicht lesbares Layout. Die wiederkehrende Farbe des Unternehmens im Kontrast zu einem zarten (an die Farbe der Web-Seite angelehnten) Grauton bieten den idealen Rahmen für farbenprächtige Fotos und Grafiken.

Hoyerswerda stand im Mittelpunkt einer anthropologischen Forschung des Berliners Felix Ringel, der im Zuge eines Stipendiums der britischen Universität in Cambridge ein Jahr lang die Stadt bei ihrem Schrumpfungsprozess begleitete. In dieser Zeit veröffentlichte das Hoyerswerdaer Tageblatt in der Sächsischen Zeitung wöchentlich eine Kolumne von ihm, welche nun gesammelt in einem 60seitigen Buch veröffentlicht worden sind. Eigenwillige Typographie, die Ordnung nach Kalenderwochen statt nach Seiten und die passend zum Thema integrierten Brüche im Layout ummanteln die Kolumnen und lockern das textlastige Druckwerk auf.

Autor und Journalist Dietmar Michaelsen trat mit der Umsetzung seines neuen Projektes an uns heran. Ein Reiseführer als Hörbuch. Wir entwickelten das Konzept des Layouts, welches sich in dieser Serie stetig wiederholt. Auf dem Titel der CD Ort, Autor und Foto der thematisierten Region Dänemarks, im Inneren eine Karte davon und nähere Informationen. Soeben erschien die erste Ausgabe: Bornholm.

Für die Energie- und Wasserwerke Bautzen haben wir das Titellayout der vierteljährlichen Kundenbroschüre «inBautzen» aufgefrischt. Ebenso sorgen wir für das regelmäßige Innenlayout und die Erstellung von Illustrationen zur Erklärung umfangreicher Sachverhalte. Im Bild ein Ausschnitt der Grafik zu einem Blockheizkraftwerk.

In jedem Jahr benötigt die Kulturfabrik für Ihre Prohibitionsparty “Partygeld”. In all den Jahren war dies ein modifizierter Dollar. 2009 bildet mit seiner Finmark eine Ausnahme. Wir gestalteten den Geldschein inklusive angedeuteter Wasserzeichen und Kopierschutz von Grund auf neu. Der Druck erfolgte auf 50g/qm ungestrichenem Pergamentähnlichem-Mattpapier, welches die Haptik eines Geldscheine gut simuliert.

Der 2006 von uns entwickelte optische Auftritt fand auch 2008 wieder seine Verwendung. Neben kleinen Anpassungen gab es zum zweijährig stattfindenden Kunstmarkt in der Hoyerswerdaer Lausitzhalle wieder das volle Print-Programm: Plakate, Banner, Anzeigen, Grußkarten, Einladungen, Broschüren und Postkarten.